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Aktuell

«Museen & Kulturtourismus»

Gleich mehrere Bündner Museen und Kulturarchive richten ihren Blick in die Zukunft: Zusammen mit ihren Tourismusdestinationen beteiligen sie sich am dreijährigen Projekt «Museen & Kulturtourismus».

In diesem umfangreichen Projekt entstehen zurzeit mehrere neue, innovative Angebote für Einheimische und Gäste entstehen.

  • Bereits können die Gemeinschaftsausstellung «Europa auf Kur. Ernst Ludwig Kirchner, Thomas Mann und der Mythos Davos» in den vier Davoser Museen besucht werden: Kirchner Museum Davos, Heimatmuseum Davos, Medizinmuseum Davos und Wintersport-Museum Davos. Buchen Sie dazu ddazu das vergünstigte Kombi-Ticket, den Davoser Museumspass.
  • Ein Wanderführer bringt Einheiische und Gäste der Valposchiavo an mythische Orte nd bringt damit das Museum hinaus in die schöne Landschaft. Der Wanderführer ist in italienischer und in deutscher Sprache erhältlich und kann bei Valposchiavo turismo bestellt werden.
  • Das Mittelalter lebt im Teilprojekt «Mittelalterland Graubünden» hoch. Erste Rätsel und Spiele für Familien werden in einigen Museen bereits angeboten, zum Beispiel im Buchdruckmuseum Stamparia Strada, im Museum Vaz/Obervaz oder im Museum Waltensburger Meister. Weitere Angebote in verschiedenen Bündner Museen sind im Aufbau und sollten mit Abschluss der 2. Etappe bis Ende 2023 bereit sein.
  • Die Oberengadiner Museen planen eine Gemeinschaftsausstellung zum Thema Licht. Wollen Sie zu den ersten Besucherinnen und Besuchern dieser gross angelgten Ausstellung gehören, dann melden Sie sich bereits heute bei der Geschäftsstelle von Museen Graubünden an, um sich ein Kombi-Ticket für die Lichtausstellung zu sichern.

Die erste Etappe des dreijährigen Projekts konnte im Sommer 2022 erfolgreich abgeschlossen werden. Weitere Angebote, die zurzeit ausgearbeitet werden, finden Sie unter dem Link Museen & Tourismus.

«Museen & Kulturtourismus» ist ein Projekt von Museen Graubünden, dem Dachverband von rund hundert Museen im Kanton Graubünden, in Kooperation mit dem Forschungsbereich Tourismus und Nachhaltige Entwicklung der ZHAW. An diesem dreijährigen Projekt beteiligen sich rund dreissig Museen, die ihre Zukunft zusammen mit den Tourismusdestinationen aktiv gestalten und neue attraktive Angebote für Touristen und Einheimische schaffen wollen.

Das Projekt «Museen & Kulturtourismus» wird unterstützt durch das Amt für Wirtschaft und Tourismus, AWT, durch die Boner Stiftung für Kunst und Kultur, durch die Graubündner Kantonalbank und die Stiftung Stavros S. Niarchos. Herzlichen Dank für diese Unterstützung!

Museumsstatistik 2020

Covid-19 hatte 2020 grosse Auswirkungen auf die Schweizer Museen. Im Coronajahr 2020 waren gemessen am Vorjahr nahezu alle Indikatoren zur Tätigkeit der Museen in der Schweiz rückläufig. Dies traf insbesondere auf die Zahl der Veranstaltungen (–62%), der Führungen (–54%) und der Eintritte (–43%) zu. Umgekehrt führte die Covid-19-Pandemie bei den Museen zu einem Anstieg des digitalen Angebots.

Weitere Informationen finden Sie beim Bundesamt für Statistik.

Virtueller Rundgang durch die Museen

Kommen Sie mit auf einen virtuellen Rundgang in die Bündner Museen und ihre Depots: auf dieser Website,  auf Facebook oder auf Instagram entdecken Sie Geschichte und Geschichten zu den vielen spannenden Objekten im Museenland Graubünden. Viel Vergnügen beim Stöbern und Lesen!

Online-Keramikinventar

Die Datenbank CERAMICA.CH beschreibt den Keramikbestand in der Schweiz. Der Bestand aus dem Kanton Graubünden wurde auch erfasst und ist nun online zu sehen. Beschreibungen der einzelnen Museen in deutsch und französisch gibt es über folgende Bündner Museen: Rätisches Museum, Ortsmuseum Poscht-Chäller St. Antönien, Museo Poschiavino, Museum Engiadinais, Museum Regiunal Surselva, Klostermuseum Disentis, Museum La Truaisch (deutsch / romanisch), Museum Waltensburger Meister, Museum Cuort Ligia Grischa.

Angebote für Schulklassen

Angebote für Schulklassen können im Schulblatt publiziert werden, das die Bündner Lehrpersonen erhalten. Die Anmeldung für den Anlass nimmt das Amt für Kultur entgegen. Die Publikation erscheint sechs Mal pro Jahr; Redaktionsschluss ist jeweils der 10. Januar, 10. März, 10. Mai, 10. Juli, 10. September und 10. November.