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Aktuell

Internationaler Museumstag

Der Internationale Museumstag findet am Sonntag, 16. Mai 2021 statt und behandelt das Thema «Museen inspirieren die Zukunft».

Dieses Jahr lancieren der VMS und ICOM Schweiz eine Social-Media-Kampagne: Sie soll die Museen nach einer schwierigen und von Schliessungen geprägten Zeit wieder auf die Kulturagenda bringen und das Publikum mindestens virtuell zurück ins Museum bringen.

Dieses Jahr ist die Teilnahme für alle Museen kostenlos.

Viele Tipps für die eigene Social Media Kampagne und weitere Informationen sind beim VMS/ICOM zu finden.

Generalversammlung

Da die Generalversammlung vom 17. April 2021 noch nicht durchgeführt werden kann, haben wir den Termin auf den 5. Juni 2021, 10:15 h verschoben (vorausgesetzt, dass die Durchführung der GV bis dann möglich sein wird). Die GV wird im Rätischen Museum in Chur stattfinden.

Schutzmassnahmen gegen Covid-19

Seit 1. März dürfen die Museen und Kulturarchive wieder Gäste empfangen, dies unter einem angepassten Sicherheitkonzept.

Das aktualisierte Grobkonzept des VMS/AMS vom 26.2.2021 zum Schutz gegen Covid-19 für Museen und Kulturarchive finden Sie hier auf Deutsch.

Ausfallentschädigungen aufgrund von Covid-19

Ausfallentschädigungen für Kulturunternehmen

Der Bundesrat will eine dauerhafte Schädigung der Schweizer Kulturlandschaft verhindern und die kulturelle Vielfalt der Schweiz erhalten. Die wirtschaftlichen Auswirkungen des Veranstaltungsverbots auf den Kultursektor (Darstellende Künste, Design, Film, Visuelle Kunst, Literatur, Musik und Museen) sollen abgefedert werden.

Kulturunternehmen sollen für den finanziellen Schaden, der aus der Absage oder der Verschiebung von Veranstaltungen und Projekten bzw. aus Betriebsschliessungen entsteht, auf Gesuch eine Entschädigung erhalten können. Die Ausfallentschädigungen in Form einer nicht-rückzahlbaren Finanzhilfe sind gemäss COVID-Verordnung Kultur subsidiär. Sie decken den Schaden, für den keine anderweitige Deckung erfolgt (z. B. Kurzarbeitsentschädigung, Privatversicherung).

Zuständig für den Vollzug der Ausfallentschädigung für Kulturunternehmen ist die kantonale Kulturförderung. Informationen zur Beantragung von Ausfallentschädigungen finden Sie auf der Website des Amtes für Kultur.

Informationen zur Beantragung von Kurzarbeitsentschädigungen finden Sie hier.

 

Beiträge an Transformationsprojekte für Kulturunternehmen

Das Covid-19-Gesetz sieht als Unterstützungsmassnahmen für Kulturunternehmen neu Beiträge an Transformationsprojekte vor. Kulturunternehmen können für die Kosten, die für Transformationsprojekte entstehen, Beiträge in Form einer nicht-rückzahlbaren Finanzhilfe beantragen. Mit den Beiträgen an Transformationsprojekte können Projekte unterstützt werden, welche die Anpassung von Kulturunternehmen an die durch die Covid-19-Epidemie veränderten Verhältnisse bezwecken und die strukturelle Neuausrichtung oder Publikumsgewinnung zum Gegenstand haben.

Die Finanzhilfen decken höchstens 80 Prozent der Kosten eines Projekts und betragen maximal 300'000 Franken pro Kulturunternehmen. Die Anzahl der Projekte pro Kulturunternehmen ist nicht begrenzt. Zudem sind gemeinsame Projekte mehrerer Unternehmen zusammen möglich.

Gesuche von Kulturunternehmen mit Sitz im Kanton Graubünden können bis spätestens am 30. November 2021 bei der Kulturförderung des Kantons Graubünden eingereicht werden. Weitere Informationen zu den Beiträgen an Transformationsprojekte finden Sie auf der Website des Amtes für Kultur.

 

Die Härtefallmassnahmen gelten nicht für Kulturbetriebe: «Unternehmen, die einen Anspruch auf andere branchenspezifische Covid-19-Finanzhilfen des Bundes in den Bereichen Kultur, Sport, öffentlicher Verkehr oder Medien haben, sind grundsätzlich nicht anspruchsberechtigt.»

Projekt «Museen & Kulturtourismus»

Dreissig Bündner Museen und Kulturarchive richten ihren Blick in die Zukunft: Zusammen mit ihren Tourismusdestinationen beteiligen sie sich am dreijährigen Projekt «Museen & Kulturtourismus».

In diesem umfangreichen Projekt werden mehrere neue, innovative Angebote für Einheimische und Gäste entstehen. Weiter werden bestehende Strukturen überdacht, Kooperationen gebildet und Netzwerke vergrössert. Mit der gemeinsamen Kommunikation gewinnt das Projekt an Grösse. 

Das Projekt wird strategisch von einer Steuerungsgruppe geführt, die aus Andreas Leisinger, Guido Dietrich, Peter Langenegger und Laetizia Christoffel besteht. Als Projektleiter wurde Stefan Forster von der ZHAW Forschungsgruppe Tourismus und Nachhaltige Entwicklung gewählt. 

In den Regionen werden derzeit die einzelnen Teilprojekte geplant und konkretisieren.

Das Projekt «Museen & Kulturtourismus» wird unterstützt durch:

Virtueller Rundgang durch die Museen

Kommen Sie mit auf einen virtuellen Rundgang in die Bündner Museen und ihre Depots: auf dieser Website,  auf Facebook oder auf Instagram entdecken Sie Geschichte und Geschichten zu den vielen spannenden Objekten im Museenland Graubünden. Viel Vergnügen beim Stöbern und Lesen!

Newsletter

Den aktuellen und weitere Newsletter finden Sie im Newsletter-Archiv.

Online-Keramikinventar

Die Datenbank CERAMICA.CH wächst weiter: Zuwachs erhielt die Datenbank mit dem Keramikbestand aus dem Kanton Graubünden mit den Museen in Ilanz, Disentis, Sedrun, Waltensburg und Trun. Zurzeit sind rund 2400 Datensätze aus insgesamt 14 Museumssammlungen zu finden.

Beschreibungen der einzelnen Museen in deutsch und französisch gibt es über folgende Museen: Rätisches Museum, Ortsmuseum Poscht-Chäller St. Antönien, Museo Poschiavino, Museum Engiadinais, Museum Regiunal Surselva, Klostermuseum Disentis, Museum La Truaisch (deutsch / romanisch), Museum Waltensburger Meister, Museum Cuort Ligia Grischa.

Weitere Bestände werden im Jahr 2021 ergänzt.

Bündner Museen, die einen Keramikbestand haben und diesen noch nicht gemeldet haben, werden gebeten, Kontakt mit Dr. Andreas Heege aufzunehmen.