Inventarisierung
Die Inventarisierung von Museums- und Archivbeständen ist eine zentrale, jedoch oft unsichtbare und zeitintensive Aufgabe im Kulturbereich. Doch nur wer seinen Sammlungsbestand genau kennt, kann ihn professionell erschliessen und nutzen.
Inventarisierungsarbeiten
Für die Inventarisierungsarbeiten kann ein Beitragsgesuch an die Kulturförderung eingereicht werden. Dieses Gesuch muss folgenden Inhalt haben: Begleitschreiben, Projektbeschrieb (Institution, Vorhaben, Beteiligte, Zeitrahmen, Anzahl Objekte), Budget und Finanzierungsplan. Das Gesuch muss drei Monate vor Inangriffnahme der Inventarisierungsarbeiten eingereicht werden.
Angaben zu den Minimaldaten, die inventarisiert werden müssen, finden Sie hier.
Zur Berechnung der Inventarisierungsarbeiten hat MGR eine Kalkulationstabelle bereitgestellt, die Sie hier herunterladen können.
Inventarisierungstool oikos
Das Amt für Kultur Graubünden bietet das webbasierte Inventarisierungstool oikos an. Dieses kann gegen Zahlung bezogen werden. Das dreisprachige (de, rm, it) Inventarisierungstool oikos verfügt über eine direkte Schnittstelle zum Kulturportal Porta Cultura (https://portacultura.gr.ch/). Formulare und Listen sowie die angebundene Klassifikation Trachsler und Normdaten (GND und Geonames) ermöglichen eine geleitete und vereinfachte Erfassung der Daten. Es können sowohl Museumsobjekte als auch Dokumente, Publikationen und audiovisuelle Medien in oikosinventarisiert werden. Bei Interesse nehmen Sie bitte über portacultura(at)afk.gr.ch Kontakt auf.
Klassifikation nach «Trachsler»
Das Klassifikationssystem "Trachsler" (Thesaurus) liegt in Deutsch und Italienisch vor. Die Übersetzung des "Trachslers" auf Romanisch (RG) hätte die Schaffung zahlreicher Vokabeln zur Voraussetzung. Ein solch umfangreiches Projekt geniesst im Rahmen der Sprachförderung beim Kanton GR keine Priorität. Die Initiative dazu müsste von anderer Seite ergriffen werden.
Weitere Informationen zur Unterstützung des Kantons sind hier zu finden.
