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Aktuell

Schutzmassnahmen gegen Covid-19

Auf Anordnung des Bundes müssen die Museen weiterhin geschlossen bleiben (zurzeit bis 28. Februar 2021).

 

Ausfallentschädigungen für Kulturunternehmen

Der Bundesrat will eine dauerhafte Schädigung der Schweizer Kulturlandschaft verhindern und die kulturelle Vielfalt der Schweiz erhalten. Die wirtschaftlichen Auswirkungen des Veranstaltungsverbots auf den Kultursektor (Darstellende Künste, Design, Film, Visuelle Kunst, Literatur, Musik und Museen) sollen abgefedert werden.

Kulturunternehmen sollen für den finanziellen Schaden, der aus der Absage oder der Verschiebung von Veranstaltungen und Projekten bzw. aus Betriebsschliessungen entsteht, auf Gesuch eine Entschädigung erhalten können. Die Ausfallentschädigungen in Form einer nicht-rückzahlbaren Finanzhilfe sind gemäss COVID-Verordnung Kultur subsidiär. Sie decken den Schaden, für den keine anderweitige Deckung erfolgt (z. B. Kurzarbeitsentschädigung, Privatversicherung).

Zuständig für den Vollzug der Ausfallentschädigung für Kulturunternehmen ist die kantonale Kulturförderung. Informationen zur Beantragung von Ausfallentschädigungen finden Sie auf der Website des Amtes für Kultur.

Informationen zur Beantragung von Kurzarbeitsentschädigungen finden Sie hier.

 

Beiträge an Transformationsprojekte für Kulturunternehmen

Das Covid-19-Gesetz sieht als Unterstützungsmassnahmen für Kulturunternehmen neu Beiträge an Transformationsprojekte vor. Kulturunternehmen können für die Kosten, die für Transformationsprojekte entstehen, Beiträge in Form einer nicht-rückzahlbaren Finanzhilfe beantragen. Mit den Beiträgen an Transformationsprojekte können Projekte unterstützt werden, welche die Anpassung von Kulturunternehmen an die durch die Covid-19-Epidemie veränderten Verhältnisse bezwecken und die strukturelle Neuausrichtung oder Publikumsgewinnung zum Gegenstand haben.

Die Finanzhilfen decken höchstens 80 Prozent der Kosten eines Projekts und betragen maximal 300'000 Franken pro Kulturunternehmen. Die Anzahl der Projekte pro Kulturunternehmen ist nicht begrenzt. Zudem sind gemeinsame Projekte mehrerer Unternehmen zusammen möglich.

Gesuche von Kulturunternehmen mit Sitz im Kanton Graubünden können bis spätestens am 30. November 2021 bei der Kulturförderung des Kantons Graubünden eingereicht werden. Weitere Informationen zu den Beiträgen an Transformationsprojekte finden Sie auf der Website des Amtes für Kultur.

 

Virtueller Rundgang durch die Museen

Kommen Sie mit auf einen virtuellen Rundgang in die Bündner Museen und ihre Depots: auf dieser Website,  auf Facebook oder auf Instagram entdecken Sie Geschichte und Geschichten zu den vielen spannenden Objekten im Museenland Graubünden. Viel Vergnügen beim Stöbern und Lesen!

Projekt «Museen & Kulturtourismus»

Dreissig Bündner Museen und Kulturarchive richten ihren Blick in die Zukunft: Zusammen mit ihren Tourismusdestinationen beteiligen sie sich am dreijährigen Projekt «Museen & Kulturtourismus».

In diesem umfangreichen Projekt werden mehrere neue, innovative Angebote für Einheimische und Gäste entstehen. Weiter werden bestehende Strukturen überdacht, Kooperationen gebildet und Netzwerke vergrössert. Mit der gemeinsamen Kommunikation gewinnt das Projekt an Grösse. 

An einem ersten Treffen der Museen erklärte Projektleiter Stefan Forster, ZHAW Forschungsgruppe Tourismus und Nachhaltige Entwicklung, den Teilnehmenden das umfangreiche Projekt. In den kommenden Wochen werden Treffen in den Regionen stattfinden, um die einzelnen Teilprojekte zu konkretisieren.

Das Projekt «Museen & Kulturtourismus» wird unterstützt durch:

Online-Keramikinventar

Die Datenbank CERAMICA.CH wächst weiter: Zuwachs erhielt die Datenbank mit dem Keramikbestand aus dem Kanton Graubünden mit den Museen in Ilanz, Disentis, Sedrun, Waltensburg und Trun. Zurzeit sind rund 2400 Datensätze aus insgesamt 14 Museumssammlungen zu finden.

Beschreibungen der einzelnen Museen in deutsch und französisch gibt es über folgende Museen: Rätisches Museum, Ortsmuseum Poscht-Chäller St. Antönien, Museo Poschiavino, Museum Engiadinais, Museum Regiunal Surselva, Klostermuseum Disentis, Museum La Truaisch (deutsch / romanisch), Museum Waltensburger Meister, Museum Cuort Ligia Grischa.

Weitere Bestände werden im Jahr 2021 ergänzt.

Bündner Museen, die einen Keramikbestand haben und diesen noch nich gemeldet haben, werden gebeten, Kontakt mit Dr. Andreas Heege aufzunehmen.

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